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Wendel Syed

 


     
 

             Empathische Kommunikation mit Kindern

Es fasziniert mich immer wieder, welch weise Kommentare Kinder für ihre Umwelt parat haben. Und wie erschreckend es zuweilen ist, wie Erwachsene mit Kindern sprechen, um dann zu erwarten, mit Respekt und Anstand behandelt zuwerden. Den meisten Erwachsenen ist es oft nicht klar, wie sie von ihren eigenen Kindern in Taten und Worten
gespiegelt werden.

Kleine Kinder haben ein sehr zartes Feingefühl und wollen immer mitmachen, wenn Erwachsene arbeiten. Sie sind neugierig und lernen durchs ausprobieren. "Du bist zu klein!", "Vorsicht! Du zerbrichst ja alles!"oder "ich mach das schon!", sind Sätze,  die Kindern signalisieren, wie klein und dumm sie noch sind.
Sind die Kinder größer,  wird oft gefordert. Mit Schuldzuweisungen, beleidigtem Rückzug oder Zynismus wird ihre Mithilfe oft erzwungen. "Kannst du nicht endlich mal aufräumen?", "Räum jetzt sofort auf, oder....!","du machst mich noch ganz krank mit deiner...!" oder: "warum tust du das?" vermitteln Hierarchie anstatt  das Erlernen von Teamfähigem Miteineinander zu unterstützen.  
Marshall Rosenberg sagte einmal auf einem Seminar: "Kinder antworten oft 
nicht auf 'warum-Fragen', weil sie instinktiv wissen: 'warum-Fragen' werden nur in Gegenwart eines Anwalts beantwortet!"   

Kindern in ihrer Einzigartigkeit zu begegnen, sie sprachlich dort abzuholen, wie es ihr Sprachverständnis zulässt und ernsthaft versuchen die Bedeutung ihrer Worte zu verstehen,  macht den Umgang mit ihnen nicht nur leichter sondern fördert auch ihr Verständnis für Wertschätzung.
Kinder reagieren oft mit Trotz und Zorn, wenn sie sich missverstanden oder in ihrer Spieltätigkeit nicht ernstgenommen fühlen.  Ihnen fehlen oft die Worte, sich für uns verständlich auszudrücken. Dabei haben sie meist eine sehr klare Vorstellung von dem, was sie tun wollen oder haben möchten. Anstelle von unverständlichen Verboten oder strikten Anweisungen kann das Gespräch 
zu einem viel versprechenderen Erfolg führen, in dem der Erwachsene auf die Gefühle und Bedürfnisse des Kindes eingeht. 
Jugendliche ziehen sich unter Umständen aus dem familären Leben zurück, weil sie es leid sind, bevormundet und missverstanden zu werden. Sie brechen aus und suchen dann Anerkennung und Zugehörigkeit in ihren Freundes - Cliquen. 
Empathische Kommunikation ist hilfreich, eine Brücke zwischen Ihnen und Ihren Kindern zu bauen.

 
 

 

 
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